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<pre>Dass die Leverkusener auch nach ihrem vierten Saisonsieg noch immer in der unteren Tabellenhälfte logieren, kann sich mit der ankündigenden Pleitenserie beim besten Willen nicht vertragen: Bereits jetzt liegt das Team satte sechs Zähler hinter dem im Vorjahr eroberten dritten Rang zurück.  <p> Ob dieses Unterfangen dem ehemaligen Werder Bremen-Coach gleich bei seinem Debüt auf der Wolfsburg-Bank glückt, wage ich zu bezweifeln. Es gibt sowohl hinten als auch vorne einige Baustellen für die die Zeit bisher zu kurz war.  <p>  Umso positiver ist dafür die Bilanz der Breisgauer im eigenen Stadion. Erst zwei Niederlagen musste der SC Freiburg im heimischen Schwarzwaldstadion hinnehmen und mit bloß elf erhaltenen Gegentoren stellen sie die drittbeste Heimdefensive. <p> Wenn die Werkself also gewinnen wird, dann höchstwahrscheinlich erneut mit einem knappen Sieg. Schließlich gewannen die Rotschwarzen bereits vier ihrer letzten fünf Duelle gegen Mainz exakt mit 1:0. <p>  Da die Rasenballsportler sieben ihrer acht Auswärts-Treffer in der zweiten Halbzeit erzielten, spielte die Mannschaft die bisherigen Gegner offensichtlich reihenweise müde; auch beim VfL Wolfsburg legte das Team zuletzt nach einem faden Beginn noch einmal eine ordentliche Schippe drauf.  </pre>


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<pre>Im Gegensatz zu Bayer ist es der Mannschaft von Martin Schmidt schließlich gelungen, auf anfängliche Rückschläge mit einer massiven Verstärkung der Anstrengungen zu reagieren — in den wenigen Wochen der Saison haben die Rheinhessen vor allem an mentaler Stärke hinzugewonnen.  <p> Der 50-Jährige ließ bei den Knappen eine eingespielte Startelf auflaufen. Der einzige Neuzugang, der von Beginn an spielte, war Konrad Laimer, der im Sommer von Red Bull Salzburg zum neuen Prestigeklub des Brausekonzerns wechselte.  <p>  Während Nationalspieler Timo Werner beispielsweise im Herbst noch zu den besten Offensivspielern der Liga gehörte, ist auf ihn mit nur zwei erzielten Toren in der Rückrunde nicht mehr Verlass. <p> Jedoch wäre es zu einfach, den Abwärtstrend allein an Ancelotti festzumachen. Denn augenscheinlich haben derzeit zahlreiche Stars mit Formproblemen zu kämpfen. <p>  Mit der Niederlage gegen den BVB hat der seit dem 6. Spieltag für Gladbach verantwortliche AndrÃ© Schubert nun erstmals auch daheim eine Liga-Schlappe kassiert — zuvor kam der 44-Jährige jedoch schon in der Königsklasse (Man City) und dem DFB-Pokal (Bremen) im Borussia-Park zu kurz.  </pre> 


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<pre> Mit einer ähnlichen Inkonsequenz könnte am kommenden Spieltag selbst der SC Freiburg zur Gefahr werden.  <p> Auch wir Wettfreunde sind nicht gerade optimistisch, was ein Erfolgserlebnis der Breisgauer betrifft. Der SCF ist mit 24 Gegentreffern die Schießbude der Liga. Außerdem spricht die aktuelle Form ebenfalls gegen den Gastgeber.  <p>  „Ich hätte nichts dagegen, wenn es so weiterginge, aber man kann jetzt nicht erwarten, dass ich in jedem Spiel ein Tor mache“, versucht der 22-Jährige die Erwartungen zu dämpfen. Man darf aber dennoch gespannt sein, ob ihm gegen die „Wölfe“ ein weiterer Torerfolg gelingt. <p>  Die Mainzer haben zwar nach der Auftaktniederlage gegen Ingolstadt einen Lauf hingelegt, doch um in Gelsenkirchen bestehen zu können, muss mindestens eine Leistung wie zuletzt gegen Hannover her. Von den insgesamt 18 Aufeinandertreffen mit den „Knappen“ konnte Mainz nur vier gewinnen, eines davon allerdings auswärts (3:1 im Mai 2011, Anm.). <p>  Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass sich der FCB in Leipzig sicherlich ganz besonders ungern eine Blöße geben möchte. Selbst dem aufrichtigsten Willen droht am Samstag abermals die bereits zuletzt angezogene Handbremse im Wege zu stehen.  </pre>


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<pre> Nun geht es im letzten Heimspiel der Saison gegen den FC Ingolstadt. Auf ihre Heimstärke konnte sich die Werkself in dieser Spielzeit oft verlassen. In 16 Spielen errungen die Rheinländer 9 Siege und 3 Unentschieden. In der Heimtabelle bedeutet dies den fünften Rang.  <p> Dafür hielten die „Bullen“ mit dem Remis auf Schalke eine beeindruckende Serie am Laufen: 23 Mal gingen die Leipziger in dieser Saison in Führung, danach gab es 19 Siege, vier Unentschieden und keine Niederlage.   <p> Schon ein neuerliches Unentschieden in Gladbach könnte deshalb dazu führen, dass die TSG das oberste Tabellendrittel verlassen muss — und spätestens dann würde wohl nur noch die Konkurrenz aus Köln, Frankfurt und Berlin mit dem Gütesiegel „Überraschungsmannschaft“ geadelt. <p>  Acht Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen — das macht 26 Punkte nach zwölf Spieltagen. Eine solch beeindruckende Ausbeute hatte die Borussia in den 50 Spielzeiten zuvor nach zwölf Spielen nur ein einziges Mal — in er Meistersaison 1976/77!  <p> Sollte ihm noch der Turnaround gelingen und der „Effzeh“ den Verbleib in der Bundesliga schaffen, dann hätte Stöger auch Historisches vollbracht. Alle MannÂ­schafÂ­ten mit neun NieÂ­derÂ­laÂ­gen nach elf SpieÂ­len (5 VerÂ­eiÂ­ne) und nur zwei PunkÂ­ten nach elf RunÂ­den sind in der Folge in die Bundesliga abÂ­geÂ­stieÂ­gen!  </pre>


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<pre> Nach dem frühen Erlahmen der Gegenwehr müssen sich die Leverkusener mit einigen unangenehmen Fragen beschäftigen: Immerhin ist es doch etwa rätselhaft, warum der zarte Aufwärtstrend der letzten Wochen nicht auch die Länderspielpause überstand.  <p> Gegen den vom Punktgewinn in München erkennbar euphorisierten Aufsteiger mussten sich die Mainzer zunächst einmal vielmehr mit Haut und Haaren einer echten Übermacht erwehren.  <p>  Hinzu kommt der Abgang von Abwehrkante Mergim Mavraj, die im Winter einem lukrativen Vertragsangebot des HSV nicht widerstehen konnte. Verluste wie der des albanischen Nationalspielers sind in der Domstadt allerdings eher einen Seltenheit. <p>  Die bisherigen elf Saison-Törchen machen schließlich deutlich, dass es beileibe keine heldenhafte Hintermannschaft braucht, um die Darmstädter Angreifer an die Kette zu legen: Im Pokal vermochte der hessische Sturm noch nicht einmal das viertklassige Astoria Walldorf in Verlegenheit zu bringen.  <p> Vielleicht geht sich das Bundesliga-Debüt gegen Schalke aus, doch zunächst muss sich der Kolumbianer noch einleben. „Mit Jhon CÃ³rdoba haben wir einen absoluten ‚Mainz-05-Spieler‘ verpflichtet, der bestens zu unserem Spielstil passt und uns zudem mit seiner Physis weiterhelfen wird“, zeigte sich Coach Schmidt zuversichtlich, dass CÃ³rdoba die notwendige Verstärkung ist.  </pre>


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